Stephen Colbert…

…hat leider nicht groß abgeräumt bei den Emmy Awards, aber dennoch ein paar wunderbare Auftritte beschert („Good Evening you godless sodomists!“). So eine Show oder eine in dem Format von „The Daily Show“ wünsche ich mir für die deutsche Fernsehlandschaft, haben wir zwar in der Sendung von „Freitag Nacht News“ nur dort herrscht der Gürtellinienhumor und Politik lässt man dort meist aussen vor, während man mit Stephen Colbert und Jon Stewart die Blödelei direkt am Kongressabgeordneten oder Gouverneur ablässt.

Hier mal neben dem obigen Gouverneurlink ein kleiner Einblick wie schön man den NeoCon Bill O‘Reilly in die Pfanne hauen kann:

The Daily Show kann man übrigens auf CNN int. bewundern, läuft meines Wissens nach unter der Woche meistens um 21.30 Uhr.

Boysetsfire Gitarrist erleidet schweren Unfall

Einen schweren Arbeitsunfall hat sich der Gitarrist der Band Boysetsfire zugezogen. Bei dem Unfall auf einer Baustelle brach sich Josh Latshaw das Genick, sowie die Hüfte und zwei Rückenwirbel, zudem kollabierte seine Lunge.

Das klingt sehr übel, mit dem Kopf voran auf dem Boden aufgeschlagen, alleine schon die Vorstellung lässt mich erschaudern. Hoffe das es ihm bald wieder gut geht und sich vollkommen von den Verletzungen erholt!

Mehr dazu auf
Boysetsfire Homepage
laut.de

Nachdenklicher Idealist

Der Prof. Dr. Internet lässt mich durch einen kleinen Test wissen was für eine Persönlichkeitsstruktur ich habe, und da ich solche nerdtastischen Dinge liebe habe ich mich gleich einmal daran gemacht:

Ich danke Ihnen, daß Sie an diesem Test teilgenommen haben.

Sie werden sicher festgestellt haben, daß Sie sich bei allen Fragen zwischen prinzipiell gleichwertigen Alternativen zu entscheiden hatten. Das ist kein Zufall, denn es geht in diesem Test nicht darum, ob Sie ein mehr oder nur weniger wertvoller Mensch sind.

Im Gegenteil: Egal, wie Sie sich entschieden haben, jedes der sich dadurch bildenden Muster stellt eine unverwechselbare und in sich stimmige Art und Weise wahrzunehmen, zu entscheiden, sich auszudrücken und zu handeln dar.

Aber sehen Sie zunächst, welchem dieser 16 Grundmuster Sie sich mit Ihren Antworten zugeordnet haben.
(Ergebnis: INFP)

Inneres: ..NF..: intuitive Wahrnehmung und gefühlsmäßiges Entscheiden

Nach außen: I….P: introvertiert, anpassungsfähig

Nachdenklicher Idealist (INFP)

Sie vermitteln in ihren Beziehungen persönliche Wärme, auch wenn Sie die oft erst zeigen, wenn Sie einen Menschen sehr gut kennen. Immer wenn Sie von einer Sache ganz überzeugt sind, erfüllen Sie die damit verbundenen Aufgaben äußerst zuverlässig. Wenn Sie sich einer Aufgabe verschrieben haben, neigen Sie zum Perfektionismus. Deshalb liegen Ihnen solche Aufgaben, die persönliches Engagement und Anpassungsfähigkeit verlangen.

Sie sehen alles aus einer persönlichen Sicht, denn Maßstab sind für Sie Ihre eigenen Ideale. An Ihren Überzeugungen halten Sie leidenschaftlich fest und lassen sich nur durch Menschen, denen Sie sehr nahe sind beeinflussen. Obwohl Ihre inneren Normen und Ideale für Sie so grundsätzlich sind, finden Sie es schwierig, darüber zu reden.

Andererseits greifen Sie immer wieder neue Ideen auf, verstehen komplizierte Zusammenhänge und brauchen langfristige Ziele. Sie interessieren sich für Bücher und Sprachen und wenn Sie endlich Ihr ureigenstes Thema gefunden haben, können Sie genial und überzeugend sein. Dabei werden Sie nicht laut, sondern tiefgründig und ruhig. Beratung, Unterrichtung, Literatur, Philosophie, Psychologie und Künste liegen Ihnen am meisten.

Über Ihre inneren Empfindungen sprechen Sie nur selten und schützen Ihre Verletzlichkeit mit reservierter Zurückhaltung. Sie haben keine Ambitionen, jemanden zu beeindrucken oder Macht auszuüben und schätzen Menschen, die sich die Zeit nehmen, Ihre Vorstellungen und Ziele zu verstehen. Sie sind bescheiden und neigen dazu, sich selbst zu unterschätzen. Wenn Sie Ihre Ideale nicht umsetzen können, werden Sie leicht übersensibel und verletzlich. Sie verlieren dann Ihren Lebensmut und Ihr Selbstvertrauen.

Wenn es Ihnen nicht mehr reichen sollte, als tiefgründiger Denker in Ruhe gelassen zu werden, dann bemühen Sie sich darum, Ihr analytisches Denken weiterzuentwickeln. Das wird es Ihnen leichter machen zu erkennen, welche Weisheit in dem bekannten Spruch verborgen ist, nach dem der Teufel im (praktischen) Detail steckt.

In der folgenden Tabelle habe ich Ihnen alle 16 Grundmuster auf einen Blick zusammengestellt. So können Sie, wenn Sie wollen, Ihr Muster im Kontext der anderen Muster einordnen. Wenn Sie diese Tabelle eingehender studieren, d.h. wissen wollen, was sich hinter ihr verbirgt, dann klicken Sie bitte auf den Button unter der Tabelle oder suchen den Artikel gleichen Namens in der Rubrik Know-how.

http://www.philognosie.net/index.php/tests/testsview/31/1//result/

Der nachdenkliche Idealist also und erstaunlicherweise kommt das meiner Persönlichkeit doch sehr nahe, natürlich kann ich das selbst nur subjektiv bewerten.

System of a Down vor der Trennung?

Sachen gibts, die nächste „politische“ Band die sich auflösen will nach boysetsfire.

Daron Malakian hat wohl keinen Bock mehr und beleidigte in umgedichteten Songparts auf dem letzten Konzert die anderen Bandmitglieder, auch zuvor gab es Spannungen.

Dann kann ich ja wohl laut meine kruden Theorien in den Raum spucken, denn meiner Auffassung nach waren es wohl Beschwichtigungsversuche der Band Daron mehr Gesangseinlagen auf den letzten zwei Alben zu geben, fand ich schon merkwürdig, sang er doch bei vielen Songs fast mehr als Serji.

Und was für ein Charakterschwein muss man sein um seine Bandkollegen, mit denen er zusammen wohl nicht gerade schlecht verdient hat, in der Öffentlichkeit während des Konzertes zu beleidigen…schlimm, schlimm. Fand die Band bei ihren Anfängen richtig gut, diese armenischen folkloristischen Klänge die sie immer wieder einstreuten waren sehr innovativ.

Mehr dazu gibts bei Harmony of Dissonance

Space Ghost!

Beim Youtube Durchklicken findet man immer wieder sinnlos interessantes, oder interessant sinnloses, je nachdem.

Es gab einmal eine Zeit, lang, lang ist es her, da belegte ein Sender namens Cartoon Network einen Programmplatz auf dem Sat-Receiver. Und auf diesem lief eine Sendung namens „The Space Ghost Show“, ein abgehalfteter Supermanähnlicher Serienstar einer 60er Comicserie moderierte dort völlig sinnfrei eine Art Lateshow. Die von Dadaismus triefende Sendung war wirklich genial, ausserdem lernte ich da einiges an englischen Wörtern, was für meine Schulkarriere sogar förderlich war.

Ein paar Berühmtheiten traten dort auf, zum Beispiel Beck Hansen. Ausserdem wäre es doch garnicht so abwegig einmal wieder die Feuerameisenfolge auszustrahlen, bei der heutigen Konzentrationsspanne der Menschen der westlichen Industrieländer, die wohl irgendwo bei 10 Sekunden liegt, wäre es doch garnicht so schlecht diesen einmal eine total sinnlose Folge vorzulegen in der Space Ghost minutenlang einer kleinen Ameise folgt.

Gitarrentabs im Visier

Nach einem Artikel auf laut.de geht jetzt die amerikanische Produzentenvereinigung (MPA) gegen im Netz bereitgestellte Gitarrentabs vor, die ihrer Meinung illegal dort frei und kostenlos zugänglich sind.

Die MPA ist eine Vereinigung, der viele nationale Musikproduzenten angehören. Der Sitz dieser Gruppierung ist in New York, von wo aus sie ihre Offensive gegen angebliche Copyright-Verletzungen von Gitarren-Tab-Seiten mit äußerster Effizienz durchsetzt. Unter Androhung von Geldstrafen und Gerichtsprozessen bekommen immer mehr Seitenbetreiber Post mit der Aufforderung, Tabs und Lyrics nicht mehr für lau unter das Volk zu werfen.

Ja diese unverschämten Konsumenten, versuchen doch ernsthaft sich mit den Texten auseinanderzusetzen oder versuchen mit ihren Gitarren die Fingerkunst ihrer Idole nachzuahmen indem sie die Gitarrentabs nachspielen. Anstatt sich darüber zu freuen das Menschen sich mit dem künstlerischen Werken auseinandersetzen, indem sie sich die Texte genauer begutachten haut man wieder dazwischen, da kann man nämlich Geld verdienen. Nur leider ist es so das es meist keine Gitarrentabs von Künstlern zu erwerben gibt, es gibt nur die einzige Alternative Internet und dort wird jetzt reihenweise dichtgemacht.

Tab-Seiten seien „komplett illegal“, ihre Betreiber gehörten ins Gefängnis, begründet MPA- Präsident Lauren Keiser das Vorgehen seiner Organisation.

Irgendwann sehe ich es in der nahen Zukunft kommen, ich laufe friedlich über die Straße und pfeiffe fröhlich ein bekanntes Lied vor mir her, plötzlich stürmen uniformierte Gestalten aus der Seitengasse und verprügeln mich nach Strich und Faden und tackern danach mir eine Abmahnung auf die Stirn mit der Begründung unrechtmässig und illegal urheberrechtsgeschütztes Material öffentlich verbreitet zu haben.

Wird Zeit das die Piratenpartei kommt…

Jonny Lang

Ein neues Album der Woche braucht das Blog! Und hier ist es, aus meiner alten Krabbelkiste wieder einmal emporgestiegen, das Album von Jonny Lang, Lie to me. Ein bluestastisches Werk eines in den Zeiten der Albumaufnahme noch blutjungen Künstlers. Bekannt ist dieser wohl durch seinen Auftritt im Filmstreifen „Blues Brothers 2000″ als putzender und gitarrespielender Blondschopf im „Call Center“ geworden.

Jedenfalls zum ausspannen ein richtig gutes Machwerk, was man von seinem letzten Album leider nicht behaupten kann, eine Mischung aus hauptsächlichen Soft Rock und einigen Blueselementen fand ich nicht so überragend. Im September wird er vorraussichtlich eine neue Platte auf den Markt schmeißen und ich bin gespannt ob er wieder zurück zum Blues findet oder weiter mit dem Mainstream durch die Musiklandschaft tanzt.

Zum Probehören habe ich nur die Amazon Seite gefunden, leider sind dort die Musikhörproben von nur minderer Qualität, seine eigene Homepage bietet hingegen nur Kost vom letzten Album, long time coming.

Kleiner Fernsehtipp

Am Sonntag, den 6. August um 22 Uhr kommt auf VOX der Film Donnie Darko. Ein Streifen der in Deutschland nie in die Kinos kam da er in den USA an deren Kassen ordentlich floppte, leider.

Kurz zur Geschichte: Der scheue und zurückgezogene Teenager Donnie Darko (gespielt von Jake Gyllenhaal) schlafwandelt gerne durch die Gegend und eines Abends begegnet er dabei einem „Hasen“, genannt Frank, der ihn warnt das in 28 Tagen das Ende der Welt anbricht. Als er dann erwacht (auf einem Golfplatz) und nach hause läuft sieht er wie eine Turbine in das Zuhause eingeschlagen ist.

Am Anfang kommt einem noch der Verdacht auf das der gute Donnie wohl Schizophren ist, seine Eltern schicken ihn öfters zum Psychiater und er darf dann nette Pillen einwerfen. Aber die Handlung wendet sich dann. Der Film wird zum Ende hin immer merkwürdiger und immer schwerer nachzuvollziehen. Jedenfalls habe ich beim zweiten Anschauen des Filmes einiges mehr entdecken können. Aber wer auf „psychodelische Filme“ (siehe auch „Mindfuck“ bei Wikipedia) steht wird daran seine Freude haben.

Boysetsfire lösen sich auf

Schlechte Neuigkeiten für alle Fans der Band Boysetsfire. Laut Angabe auf ihrer eigenen Homepage sind sie im Begriff sich zu trennen damit jeder zukünftig eigene Projekte vorantreiben kann.

12 Jahre Bandgeschichte gehen damit zu Ende, eine richtig große Band die sich auch immer politischen Themen gewidmet hat.

Um die Band bei ihrer letzten Tour noch live erleben zu können bieten sich folgende Termine für Deutschland und Österreich an:

28.08.06 – Hamburg, Markthalle
29.08.06 – Leipzig, Conne Island
30.08.06 – Wiesen, Deconstruction @ 2 Days a week festival (Österreich)
31.08.06 – Nürnberg, Löwensaal
02.09.06 – Konstanz, Rock am See Festival
04.09.06 – Saarbrücken, Garage
05.09.06 – Darmstadt, Centralstation

We are scientists und der Kopierschutz

Ich sehe es ja ein das manch Firma die Inhalte ihrer Bands schützen will, aber doch bitte nicht vor dem eigentlichen Käufer!

Ich war heute morgen im Plattenladen meines Vertrauens und wollte mich mit einer Indie Scheibe der Gruppe „We are scientists“ eindecken. Beim Probehören für gut befunden, dabei betrachtete ich mir die Hülle natürlich etwas genauer. Der Hinweis auf ein paar Kopierschutzeinschränkungen auf der Rückseite brachten mich aber kurz zur Verzweiflung wie einen Professor der vor noch unverschlüsselten Hieroglypen steht.

Nach kurzem Studieren des Symbolwirrwarrs kam ich zu folgendem Schluss: Also, man kann die CD auf keinen I-Pod überspielen, ok habe auch keinen, darunter der Hinweis das auch manch anderer portabler MP3 Player die .wma Dateien nicht abspielen kann. Brachte mich jetzt auch nicht zum schwitzen, wandele ich sie einfach um, gibt schließlich eine Menge an netten Programmen in den weiten des Internets, auch wenn das jetzt mit etwas mehr Arbeit verbunden ist. Dem eher unbedarften Musikkäufer steht diese Option dank Unwissens nicht zur Verfügung. Auch ist es wohl nicht möglich die CD mit allen handelsüblichen CD-Playern abzuspielen. Maximal sind wohl auch nur 3 Kopien möglich.

Das ärgert mich, ich kaufe eine CD und werde mit übermässigen Einschränkungen bombardiert. Wenn das Abspielen nicht klappt hat man wohl Pech gehabt. Ich bezahle doch nicht für ein Produkt das ich nur mit Einschränkungen und der guten Hoffnung dastehen lässt das es vielleicht auf einem meiner Abspielgeräte funktioniert. Zur Strafe habe ich die CD zurück ins Regal gelegt. So kriegt ihr die Dinger bei mir jedenfalls nicht an den Mann.