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Nachdenklicher Idealist

Der Prof. Dr. Internet lässt mich durch einen kleinen Test wissen was für eine Persönlichkeitsstruktur ich habe, und da ich solche nerdtastischen Dinge liebe habe ich mich gleich einmal daran gemacht:

Ich danke Ihnen, daß Sie an diesem Test teilgenommen haben.

Sie werden sicher festgestellt haben, daß Sie sich bei allen Fragen zwischen prinzipiell gleichwertigen Alternativen zu entscheiden hatten. Das ist kein Zufall, denn es geht in diesem Test nicht darum, ob Sie ein mehr oder nur weniger wertvoller Mensch sind.

Im Gegenteil: Egal, wie Sie sich entschieden haben, jedes der sich dadurch bildenden Muster stellt eine unverwechselbare und in sich stimmige Art und Weise wahrzunehmen, zu entscheiden, sich auszudrücken und zu handeln dar.

Aber sehen Sie zunächst, welchem dieser 16 Grundmuster Sie sich mit Ihren Antworten zugeordnet haben.
(Ergebnis: INFP)

Inneres: ..NF..: intuitive Wahrnehmung und gefühlsmäßiges Entscheiden

Nach außen: I….P: introvertiert, anpassungsfähig

Nachdenklicher Idealist (INFP)

Sie vermitteln in ihren Beziehungen persönliche Wärme, auch wenn Sie die oft erst zeigen, wenn Sie einen Menschen sehr gut kennen. Immer wenn Sie von einer Sache ganz überzeugt sind, erfüllen Sie die damit verbundenen Aufgaben äußerst zuverlässig. Wenn Sie sich einer Aufgabe verschrieben haben, neigen Sie zum Perfektionismus. Deshalb liegen Ihnen solche Aufgaben, die persönliches Engagement und Anpassungsfähigkeit verlangen.

Sie sehen alles aus einer persönlichen Sicht, denn Maßstab sind für Sie Ihre eigenen Ideale. An Ihren Überzeugungen halten Sie leidenschaftlich fest und lassen sich nur durch Menschen, denen Sie sehr nahe sind beeinflussen. Obwohl Ihre inneren Normen und Ideale für Sie so grundsätzlich sind, finden Sie es schwierig, darüber zu reden.

Andererseits greifen Sie immer wieder neue Ideen auf, verstehen komplizierte Zusammenhänge und brauchen langfristige Ziele. Sie interessieren sich für Bücher und Sprachen und wenn Sie endlich Ihr ureigenstes Thema gefunden haben, können Sie genial und überzeugend sein. Dabei werden Sie nicht laut, sondern tiefgründig und ruhig. Beratung, Unterrichtung, Literatur, Philosophie, Psychologie und Künste liegen Ihnen am meisten.

Über Ihre inneren Empfindungen sprechen Sie nur selten und schützen Ihre Verletzlichkeit mit reservierter Zurückhaltung. Sie haben keine Ambitionen, jemanden zu beeindrucken oder Macht auszuüben und schätzen Menschen, die sich die Zeit nehmen, Ihre Vorstellungen und Ziele zu verstehen. Sie sind bescheiden und neigen dazu, sich selbst zu unterschätzen. Wenn Sie Ihre Ideale nicht umsetzen können, werden Sie leicht übersensibel und verletzlich. Sie verlieren dann Ihren Lebensmut und Ihr Selbstvertrauen.

Wenn es Ihnen nicht mehr reichen sollte, als tiefgründiger Denker in Ruhe gelassen zu werden, dann bemühen Sie sich darum, Ihr analytisches Denken weiterzuentwickeln. Das wird es Ihnen leichter machen zu erkennen, welche Weisheit in dem bekannten Spruch verborgen ist, nach dem der Teufel im (praktischen) Detail steckt.

In der folgenden Tabelle habe ich Ihnen alle 16 Grundmuster auf einen Blick zusammengestellt. So können Sie, wenn Sie wollen, Ihr Muster im Kontext der anderen Muster einordnen. Wenn Sie diese Tabelle eingehender studieren, d.h. wissen wollen, was sich hinter ihr verbirgt, dann klicken Sie bitte auf den Button unter der Tabelle oder suchen den Artikel gleichen Namens in der Rubrik Know-how.

http://www.philognosie.net/index.php/tests/testsview/31/1//result/

Der nachdenkliche Idealist also und erstaunlicherweise kommt das meiner Persönlichkeit doch sehr nahe, natürlich kann ich das selbst nur subjektiv bewerten.

Bestes von der Schleichwerbung

Zappe gelangweilt durch die Fernsehkanäle und hänge kurz bei SuperRTL fest, da ein betagter ehemaliger Fussballer (Name liegt mir auf der Zunge fällt mir aber nicht ein, nur die Haarmatte habe ich sofort erkannt, die gleiche wie vor 10 Jahren) gerade die hohe Fussballkunst erklärt, kurz darauf löst sich der Mannschaftskreis auf und aus dem Off ertönt die Stimme: „Doch das Training ist für zwei noch nicht vorbei, denn wichtig ist auch die richtige Ernährung für einen Fussballer.“

Toll denke ich da, Ernährungstipps, immer gut, besonders bei meinen bescheidenen Kochkünsten, ich bewege mich ja eher wie ein Kochlegastheniker durch die eigene Topf- und Herdwelt. So, die zwei Jungs sind dann „oben“ wohl in einem der VIP Lounges des Stadions angekommen, wo schon alles hergerichtet ist, drei Schneidebretter, diverse Klingen, unter den Tischen liegen Kochtöpfe und Schneebesen herum, ein paar Kräuterpflanzen haben es auch an den Rand der Totalen Kameraeinstellung geschafft. Als erstes beginnt der Koch in der Mitte, schön ausstaffiert mit diesen „Kochhemd“ und einer Schürze den Jungs einen Geschmackstest anzubieten. Gesagt getan, schnallt sich einer der zwei eine Blickdichte Brille um den Kopf und testet erst ein Stück Leberwurst, danach ein Stück Fleischwurst und am Ende ein Stück Salami. Test bestanden, alles sofort auf Anhieb erkannt, toll, wann wird gekocht frage ich mich schon ungeduldig, denke an tolle Fruchtshakes, grandiose und einfallsreiche sowie einfache (da ja für Kinder gedacht) Gerichte. Tja, falsch gedacht, der Koch stellt die Frage wieviele Wurstsorten es wohl gibt, ahh ein Ratespielchen zur Auflockerung wohl, ein netter Plausch so nebenbei. Beide liegen weit daneben, über 1500 Wurstsorten gibt es, die Ratefüchse gucken gleichgültig auf die Schneidebretter (selbst tippten sie auf 100 bzw. 115).

So jetzt aber, mach hinne, dachte ich mir und drohte schon mit der Fernbedienung. Der Erklärbär im Kochoutfit fängt endlich an seinen geliebten Halbzeitsnack vorzustellen. Was mag das sein? Ein paar Sekunden später wird es mir klar, eine Nahaufnahme zeigt wie einer der Jungs zwei Wurstscheiben auf ein bebuttertes Brot legt. Fertig ist der Halbzeitsnack! Kurz darauf gibt es noch eine kurze Erklärung das Wurst sehr reich an hochwertigem Eiweiß ist und ganz ganz viel Eisen enthält! Das ist doch ein Witz oder wie, für nen Kanten Brot mit Wurst drauf einen Koch engagiert und lauter Kochuntensilen im Raum verstreut, denke ich da nur und stoße laut auf:“Ist das jetzt irgendwie Schleichwerbung oder was, für ein Wurstbrot brauche ich doch keinen Koch, da hätte auch der Kabelträger des Kameramanns genügt!“

Gleich darauf kommt der Abspann und am Ende, was taucht da wohl auf? „Diese Sendung wurde unterstützt von der CMA – Bestes vom Bauern!“

Sowas widert mich an, besonders bei einer offensichtlichen Kindersendung, das ein werbender Verband so in den redaktionellen Teil einer Sendung reinpfuscht und ungeniert für seine Produkte wirbt, da verging es mir doch glatt.

Ich bin jetzt kein Vegetarier, Veganer, Nur-Fallobst-Esser oder ähnliches, aber so „offensichtlich unoffensichtlich“ und plump Werbung für Produkte zu platzieren, es in den Himmel hoch zu loben und es unterschwellig so zu suggerieren das man, wenn man guter Fussballer werden will, sich richtig ernähren muss und da gehört die Wurst ganz unbedingt dazu…da kommt es mir hoch.

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