Archiv der Kategorie 'Musikwelt'

Boysetsfire Gitarrist erleidet schweren Unfall

Einen schweren Arbeitsunfall hat sich der Gitarrist der Band Boysetsfire zugezogen. Bei dem Unfall auf einer Baustelle brach sich Josh Latshaw das Genick, sowie die Hüfte und zwei Rückenwirbel, zudem kollabierte seine Lunge.

Das klingt sehr übel, mit dem Kopf voran auf dem Boden aufgeschlagen, alleine schon die Vorstellung lässt mich erschaudern. Hoffe das es ihm bald wieder gut geht und sich vollkommen von den Verletzungen erholt!

Mehr dazu auf
Boysetsfire Homepage
laut.de

System of a Down vor der Trennung?

Sachen gibts, die nächste „politische“ Band die sich auflösen will nach boysetsfire.

Daron Malakian hat wohl keinen Bock mehr und beleidigte in umgedichteten Songparts auf dem letzten Konzert die anderen Bandmitglieder, auch zuvor gab es Spannungen.

Dann kann ich ja wohl laut meine kruden Theorien in den Raum spucken, denn meiner Auffassung nach waren es wohl Beschwichtigungsversuche der Band Daron mehr Gesangseinlagen auf den letzten zwei Alben zu geben, fand ich schon merkwürdig, sang er doch bei vielen Songs fast mehr als Serji.

Und was für ein Charakterschwein muss man sein um seine Bandkollegen, mit denen er zusammen wohl nicht gerade schlecht verdient hat, in der Öffentlichkeit während des Konzertes zu beleidigen…schlimm, schlimm. Fand die Band bei ihren Anfängen richtig gut, diese armenischen folkloristischen Klänge die sie immer wieder einstreuten waren sehr innovativ.

Mehr dazu gibts bei Harmony of Dissonance

Gitarrentabs im Visier

Nach einem Artikel auf laut.de geht jetzt die amerikanische Produzentenvereinigung (MPA) gegen im Netz bereitgestellte Gitarrentabs vor, die ihrer Meinung illegal dort frei und kostenlos zugänglich sind.

Die MPA ist eine Vereinigung, der viele nationale Musikproduzenten angehören. Der Sitz dieser Gruppierung ist in New York, von wo aus sie ihre Offensive gegen angebliche Copyright-Verletzungen von Gitarren-Tab-Seiten mit äußerster Effizienz durchsetzt. Unter Androhung von Geldstrafen und Gerichtsprozessen bekommen immer mehr Seitenbetreiber Post mit der Aufforderung, Tabs und Lyrics nicht mehr für lau unter das Volk zu werfen.

Ja diese unverschämten Konsumenten, versuchen doch ernsthaft sich mit den Texten auseinanderzusetzen oder versuchen mit ihren Gitarren die Fingerkunst ihrer Idole nachzuahmen indem sie die Gitarrentabs nachspielen. Anstatt sich darüber zu freuen das Menschen sich mit dem künstlerischen Werken auseinandersetzen, indem sie sich die Texte genauer begutachten haut man wieder dazwischen, da kann man nämlich Geld verdienen. Nur leider ist es so das es meist keine Gitarrentabs von Künstlern zu erwerben gibt, es gibt nur die einzige Alternative Internet und dort wird jetzt reihenweise dichtgemacht.

Tab-Seiten seien „komplett illegal“, ihre Betreiber gehörten ins Gefängnis, begründet MPA- Präsident Lauren Keiser das Vorgehen seiner Organisation.

Irgendwann sehe ich es in der nahen Zukunft kommen, ich laufe friedlich über die Straße und pfeiffe fröhlich ein bekanntes Lied vor mir her, plötzlich stürmen uniformierte Gestalten aus der Seitengasse und verprügeln mich nach Strich und Faden und tackern danach mir eine Abmahnung auf die Stirn mit der Begründung unrechtmässig und illegal urheberrechtsgeschütztes Material öffentlich verbreitet zu haben.

Wird Zeit das die Piratenpartei kommt…

Jonny Lang

Ein neues Album der Woche braucht das Blog! Und hier ist es, aus meiner alten Krabbelkiste wieder einmal emporgestiegen, das Album von Jonny Lang, Lie to me. Ein bluestastisches Werk eines in den Zeiten der Albumaufnahme noch blutjungen Künstlers. Bekannt ist dieser wohl durch seinen Auftritt im Filmstreifen „Blues Brothers 2000″ als putzender und gitarrespielender Blondschopf im „Call Center“ geworden.

Jedenfalls zum ausspannen ein richtig gutes Machwerk, was man von seinem letzten Album leider nicht behaupten kann, eine Mischung aus hauptsächlichen Soft Rock und einigen Blueselementen fand ich nicht so überragend. Im September wird er vorraussichtlich eine neue Platte auf den Markt schmeißen und ich bin gespannt ob er wieder zurück zum Blues findet oder weiter mit dem Mainstream durch die Musiklandschaft tanzt.

Zum Probehören habe ich nur die Amazon Seite gefunden, leider sind dort die Musikhörproben von nur minderer Qualität, seine eigene Homepage bietet hingegen nur Kost vom letzten Album, long time coming.

Boysetsfire lösen sich auf

Schlechte Neuigkeiten für alle Fans der Band Boysetsfire. Laut Angabe auf ihrer eigenen Homepage sind sie im Begriff sich zu trennen damit jeder zukünftig eigene Projekte vorantreiben kann.

12 Jahre Bandgeschichte gehen damit zu Ende, eine richtig große Band die sich auch immer politischen Themen gewidmet hat.

Um die Band bei ihrer letzten Tour noch live erleben zu können bieten sich folgende Termine für Deutschland und Österreich an:

28.08.06 – Hamburg, Markthalle
29.08.06 – Leipzig, Conne Island
30.08.06 – Wiesen, Deconstruction @ 2 Days a week festival (Österreich)
31.08.06 – Nürnberg, Löwensaal
02.09.06 – Konstanz, Rock am See Festival
04.09.06 – Saarbrücken, Garage
05.09.06 – Darmstadt, Centralstation

We are scientists und der Kopierschutz

Ich sehe es ja ein das manch Firma die Inhalte ihrer Bands schützen will, aber doch bitte nicht vor dem eigentlichen Käufer!

Ich war heute morgen im Plattenladen meines Vertrauens und wollte mich mit einer Indie Scheibe der Gruppe „We are scientists“ eindecken. Beim Probehören für gut befunden, dabei betrachtete ich mir die Hülle natürlich etwas genauer. Der Hinweis auf ein paar Kopierschutzeinschränkungen auf der Rückseite brachten mich aber kurz zur Verzweiflung wie einen Professor der vor noch unverschlüsselten Hieroglypen steht.

Nach kurzem Studieren des Symbolwirrwarrs kam ich zu folgendem Schluss: Also, man kann die CD auf keinen I-Pod überspielen, ok habe auch keinen, darunter der Hinweis das auch manch anderer portabler MP3 Player die .wma Dateien nicht abspielen kann. Brachte mich jetzt auch nicht zum schwitzen, wandele ich sie einfach um, gibt schließlich eine Menge an netten Programmen in den weiten des Internets, auch wenn das jetzt mit etwas mehr Arbeit verbunden ist. Dem eher unbedarften Musikkäufer steht diese Option dank Unwissens nicht zur Verfügung. Auch ist es wohl nicht möglich die CD mit allen handelsüblichen CD-Playern abzuspielen. Maximal sind wohl auch nur 3 Kopien möglich.

Das ärgert mich, ich kaufe eine CD und werde mit übermässigen Einschränkungen bombardiert. Wenn das Abspielen nicht klappt hat man wohl Pech gehabt. Ich bezahle doch nicht für ein Produkt das ich nur mit Einschränkungen und der guten Hoffnung dastehen lässt das es vielleicht auf einem meiner Abspielgeräte funktioniert. Zur Strafe habe ich die CD zurück ins Regal gelegt. So kriegt ihr die Dinger bei mir jedenfalls nicht an den Mann.

Crisis Never Ends

Crisis Never Ends

Um den neuen Blog passend einzuweihen, dachte ich mir ich ziehe den letzten Eintrag aus dem alten Blog hierher und mache somit weiter wie bisher, nur in einem neuen Umfeld sozusagen.

Und um das neue Album der Woche zu finden begebe ich mich wieder in den Dunstkreis der Stuttgarter Musikszene und greife mir da ganz ungeniert die Band Crisis Never Ends heraus die dem Stil des Metalcore frönen und das nun schon seit 1997. Nun ist seit Anfang diesen Jahres ihr neuestes Meisterwerk „A Heartbeat Away“ käuflich zu erwerben, und da sollte man ganz schnell zugreifen wer diesem Stil wirklich anhängt. Shouts sind auf dem Album an der Tagesordnung, „sauberen, klaren“ Gesang wird man hingegen vergeblich suchen, was ja bei Metalcore ja schon bei anderen Bands ja nahezu ein Muss ist. Ein Muss das ich nicht unbedingt brauche. Warum ich es trotzdem in den Genrepool des „Metalcore“ einfüge sind die Gitarrenriffs und kurzen Soli die wohl eher untypisch für reine Hardcorebands sind. Bevor ich mich jetzt aber völlig in dem Schubladendenken verfange hier noch ein paar wichtige Links:

Band Homepage

Myspace Seite zum probehören

Video zu „Friends like you“

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